Nach Lisas Punktgewinn beim Klettern(vor dem ich keine Kenntniss über Lisas bisherige Klettererfahrungen hatte), beschlossen wir mal unseren ehemaligen Standtechniker Sebastian am Sennheiser-Stand zu besuchen. Daraus entwickelte sich dann auch gleich der nächste Wettkampf: ein Musikratespiel. Sebastian hat uns tolle Funkkopfhörer von Sennheiser aufgesetzt, Hörbeispiele vorgespielt und wir mussten dann dazu 3 Fragen beantworten.
Während bei 2 Fragen die Antwort recht kalr war, ging es praktisch nur noch um die entscheidende dritte Antwort. Gesucht war der Titel des Liedes mit dem Robbie Williams 1997 zurück in die Charts kam. Hierzu kann ich ja mal sagen das ich damals das zarte Alter von 7 Jahren hatte und in meinem Kassettenrekorder vor allem Benjamin Blümchen lief, während Lisa wohl doch schon etwas bewusster Musik hörte. Naja aber Robbie Williams Titel werden ja so oft im Radio gespielt das man sie trotzdem kennen kann. Nachdem Lisa versuchte mich zu verwirren, indem sie sehr lange schrieb und ich vermuten sollte das es ein sehr langer Titel ist, hab ich einfach einen “Ein-Wort-Titel” auf meinen Zettel geschrieben. Beim Vergleich fiel dann auf, dass der Titel sogar von den ersten fünf Buchstaben her richtig war, das Problem: der Originaltitel ist “Angel”, Lisa wusste es, ich schrieb “Angels”. Sebastian fällte eine unbarmherzige Entscheidung und gab Lisa den Punkt.
So könnte man heute zumindest denken wenn man dem Spruch von Max glaubt “Der Applaus ist der BMXler Lohn”. Man merkt schon das es der letzte Tag hier ist und das dieser auch mitten in einer normalen Arbeitswoche liegt – der Zuspruch des Publikums ist im Vergleich zu den letzten Tagen und besonders dem Wochenende doch deutlich geschwunden. Max setzt dem ganzen eher Ironie entgegen und stellt immer wieder fest “Die Halle 15.1 tobt!”. Aber es scheint als ob langsam auch die heute angereisten Schulklassen unsere Halle und die Rampe finden und das Publikum wird wieder größer und etwas lauter.
Nachdem Lisa heute bereits zwei Niederlagen einstecken musste war sie doch schon etwas geknickt und entschloss, praktisch aus dem Bauch heraus und ohne große Überlegung, dass der Kickertisch das nächste Schlachtfeld sein soll. Bekanntlicherweise ist der Kickertisch ja aber einer der liebsten Zeitvertreibe männlicher Individuen – das bekam sie auch zu spüren. Mit meinen jährlich in Sommer-Camps gesammelten Kicker-Skills hat sie wohl in ihrem Streben nach Punkten nicht gerechnet.
Okay, ich gebe zu das es auch schon etwas länger her ist das ich die Metallstangen mit den kleinen Plastikfiguren gedreht habe, deshalb war ich auch leicht aufgeregt – so kam es zum 1:0 für Lisa durch ein Eigentor von mir. Danach war meine Aufregung aber so ziemlich verflogen und ich ging erstmal deutlich in Führung, nach einigen Minuten hatten wir den Endstand von 10:4 für mich. Dabei sollte man aber beachten das Lisa nicht eines ihrer Tore selbst erzielte, man kann mir also nicht gerade mangelnde Hilfsbereitschaft vorwerfen.
Woohohohohoooo.
Ich denke mal so ziemlich jeder kennt den Song und auch eine Menge Leute kennen das mittlerweile dazugehörige Berliner Eishockeyteam – Die Eisbären.
Heute hatten wir die Ehre die Spieler Daniel Weiß und den Neueinkauf aus Amerika Chris Hahn vom derzeitigen deutschen Meister bei uns zur Autogrammstunde und kleiner Fragerunde begrüßen zu dürfen. Nachdem die BMX Show vorbei war kamen viele, vor allem junge, Zuschauer am Autogrammstand vorbei und ließen sich ein Teamposter des Eishockeyteams von den beiden Spielern signieren.
In der Fragerunde erfuhren wir kurz das durchaus auch die Profis Zeit und Lust haben mal am Abend auf ihrer Konsole zu zocken und was läge bei ihnen näher als das Eishockeyspiel NHL?!
Habt ihr eure Waschmaschine nach einem schönen Sonntagsspaziergang auch schonmal im Regen stehen lassen und euch danach geärgert das sie nicht mehr funktioniert? Nein? Naja gut ich auch nicht, wahrscheinlich ist das bei den Wenigsten der Fall. Aber glücklicherweise denken die super Hersteller der Waschmaschinen auch an diese Möglichkeit und machen die Waschmaschine anstatt nur von Innen auch von Außen wasserdicht und präsentieren das natürlich stolz hier auf der IFA. Wer also gerne eine outdoor-kompatible Waschmaschine haben will kann sie hier bekommen.
Ein weiteres Highlight waren die Waschmaschine und der Staubsauger als FC Bayern München Edition – scheinbar ein Muss für alle Fans des deutschen Rekordmeisters. Aber bei genauem Hinschauen fällt, außer dem großen Bayern-Emblem auf jedem der Geräte, nichts auf. Der Hersteller will also tatsächlich mehr Geld für ein simples Symbol auf dem Gerät haben, ich als Borussia Dortmund Fan glaube ja sogar das Bayern Fans dafür bezahlen würden, während ich mir simpel meine Geräte mit BVB-Aufklebern verziere.
Das sangen zumindest Mutabor in ihrem Lied “Amsterdam”, dabei bezogen sie sich zwar sicherlich auf die Blumen in der niederländischen Hauptstadt aber als ich die bunten Kühlschränke hier auf der IFA sah musste ich sofort an diesen Text denken. Es ist schon ein Blickfang wie die Kühlschränke in verschiedensten Farben einfach so dastehen. Ich kam unweigerlich auf die Idee den Kühlschrank zu öffnen und manchmal blickte ich dann auch auf volle Cola-Flaschen oder exotische Drachenfrüchte. Die Verlockung sich zu bedienen kam fast genauso schnell wie der Drang das bunte Gerät zu öffnen, allerdings glaube ich das die Mitarbeiter es nicht so gerne gesehen hätten wenn man ihnen ihre kühlen Getränke unerlaubt wegnimmt. Deshalb blieb alles an seinem Platz und ich bewunderte weiter den Stauraum.
Danach bewunderte ich den Preis und danach wie leer doch mein Konto im Vergleich zu diesen Summen erscheinen kann. Als ich dann gestern zu Hause war fiel mir aber noch ein ganz einfacher Grund ein warum ich solche Kühlschränke gar nicht brauche – wir bekommen nämlich zu zweit nicht mal einen halb so großen Kühlschrank voll (wobei wir dann Stauraum für mehr als 2 Tiefkühlpizzen hätten)
Als ich mich, während meiner großen Runde über die IFA, in die Taiwan-Halle verirrte fand ich nicht unbedingt viel Interessantes. Bei den meisten Geräten hatte ich eher das Gefühl alles schon mehrmals gesehen und getestet zu haben, bloß das hier eben alles aus Taiwan kam. Das einzige was mich gleich auf den ersten Blick hin anzog waren ein paar tolle plüsch-umrahmte Bildschirme. Ich hab mir zwar leider nicht die Zeit genommen sie mir genauer anzugucken aber ich denke sie werden wohl vor allem zum Fernsehen für die jüngere Generation gedacht sein. Ausgestellt wurden sie in 3 Ausführungen: Zebra, Kamel und Eisbär inklusive kleinem Eisbär-Baby(ich denke mal sie wollen damit auf Knut anspielen und Sympathiepunkte sammeln).
Jetzt hab ich echt mal ein paar ganz heiße Tipps – falls ihr auf der IFA friert gibt es nämlich verschiedenste Weisen dagegen vorzugehen.
Da wäre zum einen, dass ihr euch einfach etwas wärmer anzieht aber naja gut ist blöd wenn ihr nur ein Shirt und eine Jacke dabei habt und es noch nicht reicht.
Eine andere Möglichkeit erfordert etwas mehr Aktivität von euch – ihr könnt nämlich einfach zu einer der vielen Bühnenshows gehen und da voll mitfiebern, mitklatschen, jubeln oder nach den geworfenen Gimmicks springen. Sehr zu empfehlen für diese Art des Wärmerwerdens ist da natürlich ein Besuch an der Halfpipe unserer BMXler, da wird euch bei so manchem Stunt der Atem stehen bleiben und ihr wollt gar nicht mehr aufhören zu klatschen.
Aber ich habe heute auch den perfekten Stand entdeckt bei dem man durch bloßes Besuchen garantiert nicht mehr friert. Es gibt hier nämlich künstliche Kamine, d.h. es liegen Holzattrappen in verschiedensten Rahmen und zwischen den Holzstücken steigen Wasserdämpfe in der Art auf, dass es nach relativ realen Flammen aussieht. Da euch aber natürlich von dem bloßen Anblick dessen noch nicht warm werden wird gibt es zusätzliche Heizlüfter unter dem eigentlichen Kamin.
Hier mal ein paar Impressionen vom Kaminstand (naja es ist recht schwer das ganze mit einer einfachen Digicam zu fotografieren):
Wie auch immer… eigentlich möchte ich euch nur über eine tolle Wasserbar berichten die ich entdeckt habe. Okay, vielleicht sagt ihr jetzt das eine Wasserbar noch nichts Besonderes ist aber bei dieser gibt es kühle Wässerchen aus aller Welt (aus 46 Ländern um genau zu sein). Wenn ihr also mal eine Abwechslung zu unserem öden deutschen Wasser braucht schaut doch mal am Miele-Stand vorbei und holt euch was.
Warum dann nicht gleich den schnellsten luftgekühlten PC der Welt?!
Ich präsentiere: den Fujitsu Celsius Ultra!! (der stolze Preis liegt bei 4000€)
Okay ich gebe zu er sieht nicht so besonders aus aber er kommt eben mal mit einem ganz bescheidenem Äußeren daher. Zu bewundern ist das Prachstück beim Fujitsu-Stand und das Ausprobieren ist natürlich auch an mehreren Stationen erlaubt.
Für Interessierte hier mal die technischen Daten:
Intel Core i7 975 Ultra Clocked
2 x EVGA GTX 295 Ultra Clocked
FTS Mainboard D2778-X
1000W Power Supply
12 GByte DDR3 RAM 1333 MHZ
2 x 1 TByte HDD mit 7200 Umdrehungen pro Minute
1 x 150 GByte Raptor Systemplatte mit 10.000 Umdrehungen pro Minute
So wirkte zumindest auf mich die Halle 20, welche Samsung komplett in Besitz genommen hat. Denn dort gibt es ist sozusagen die pure Weißheit mit fein gesetzten und schön präsentierten Farbtupfern. Jedoch gibt sich Samsung dabei überhaupt nicht spießig sondern kreativ, verspielt und auch teilweise innovativ.
Schon alleine der Eingang zeigt das die Halle einen Unterschied bieten möchte zu bloßem Ausstellen und “mal-ausprobieren-dürfen” der Geräte. Große Säulen voller Bildschirme, die durch Spiegel an der Wand ergänzt werden, führen mich in die bunte Möglichkeiten der Samsung TVs ein, nach einem Weiß-Schock für meine Augen sah ich dann die ersten Fernseher, welche klar zeigten das auch Samsung dem Trend des “Slim-TV”, also dem immer dünner werden der Fernseher, folgt. Animiert zum mitmachen wird man dann bei verschiedenen Ständen bei welchen man z.b. mit Hilfe eines Touch-Screens Kugeln sortieren kann oder durch Pusten Windmühlen zum drehen bringt. Ergänzt werden die Ausstellungsstücke durch Kunstewerke, die Teilweise als Bühnen für die Geräte oder auch einfach nur als Blickfang dienen.
Für mich war die Halle 20 der bisher beste Stand aber ich hab auch die großen Hallen noch vor mir. Außerdem hat meine Cousine am Samsung-Stand mit designed, was mich wahrscheinlich auch leicht vorbelastet ^^
Ein Trend hier auf der IFA ist das so genannte “borderless-TV” – also ein Fernsehschirm ohne Grenzen. So kann man riesige Flächen, bestehend aus vielen Einzelbildschirmen, bestaunen und z.B. Spongebob oder Britney Spears Videos mal Überlebensgroß sehen – wenn man das überhaupt möchte.
So ganz ohne Grenzen geht es dann aber wie im richtigen Leben auch nicht. Bei dem “borderless-TV” dürften vor allem die finanziellen Mittel die Grenzen des Fernsehschirms aufzeigen denn natürlich hat das alles seinen Preis und je größer der Schirm desto größer muss der Geldbeutel sein. Aber solch große Leinwände sind wohl sowieso mehr auf Großkunden und Events ausgelegt, außer du möchtest bei dir zu Hause mal eine Abwechslung zur Tapete und bedeckst die Wände mit Fernsehern.
Okay, ich gebe zu die meisten Autos werden den Geldbeutel eines Normalverdieners sprengen aber träumen ist ja mal erlaubt Beispielsweise kann man bei Hama einen Kleinbus begutachten der wohl für fast alle Medieninteressierte ein tolles Auto wäre: im Kofferraum ein voll ausgestattetes Konsolensystem mit riesen Flachbildschirm und sattem Sound. Ähnlich gestaltet sich der Innenraum, ausgestattet mit komfortablen Ledersitzen, einem Sektkühler bzw. Weinhalter (ja, sehr wichtig) und natürlich auch einem riesen Fernseher inklusive Heimkinosystem. Hört sich natürlich alles wunderbar an, allerdings müsstet ihr auch 100 000€ übrig haben um in den Genuss diese Vehikels zu kommen.
Aber mal ehrlich: Autos sind und bleiben doch Gebrauchsgegenstände um uns von A nach B zu bringen. Außerdem ist es doch wesentlich gemütlicher daheim auf dem Sofa mit den Kumpels zu zocken oder mit der Freundin einen schönen Film zu schauen. Ein weiteres Problem wenn man das ganz als Party-Mobil verwenden möchte wäre da natürlich immernoch die Frage “Wer fährt?”.
All das und vieles mehr kann man natürlich auch interaktiv auf der IFA in Form von Games erleben. Einer der besten Stände dafür ist der Gaming-Stand von Acer, da habt ihr eine große Auswahl – von Stunts bei Trackmania über Verfolgungsjagden und Crashs bei Bournout bis hin zum Rasenschach mit FIFA ist so ziemlich alles dabei was das Gamerherz begehrt. Wer etwas mehr Zeit investieren möchte kann auch eine Runde Warcraft 3 zocken.
Die Königsdisziplin für jeden Stubenrocker: Luftgitarre!
Ziel des Wettbewerbs: zu deinem Lieblingslied hemmungslos rocken und dabei so blöd oder cool (das ist hier Definitionssache) wie möglich auftreten. Alles was du dazu brauchst ist ein cooles Outfit und wenn du möchtest auch eine “Ersatzgitarre”, diese kann so gut wie alles sein bloß keine echte Gitarre
Aber um ganz ehrlich zu sein: Die Verkleidung hat natürlich nicht nur den Zweck die coolste Sau am Platz aus dir zu machen – sie schützt auch die eigene Identität, beim wahrscheinlich peinlichsten Auftritt des Tages. Ich sage hier bewusst nicht “peinlichsten Auftritt der IFA”, weil nicht klar ist, was da noch kommt. Aber in die Top3 dürfte die Luftgitarre es locker schaffen.
Unsern Auftritt und die Bewertung des Luftgitarrenprofis könnt ihr euch hier anschauen:
Und jetzt – seid gespannt auf morgen. Wir haben gehört man kann sich hier irgendwo von Strickleitern in Bälle fallen lassen. Da sind wir dabei! Also bis morgen.
Young IFA Slam,
dass heißt so viel wie: du bekommst einen Begriff aus der Technik und lässt deine Kreativität sprühen um diesen Begriff möglichst interessant dem Publikum zu vermitteln.
Der heute zu erklärende Begriff war 16:9.
Es gab 2 Kontrahentinnen: Kathrin und Petra, welche mit einem Alterunterschied von ca. 15 Jahren den Begriff klar aus der Sicht zweier Generationen darstellten. Wobei sich letztlich die jüngere und dynamischer auftretende Kathrin durchsetzen konnte. Sie gewann eine Tasche von “NewYorker” und dazu einen 5€ Gutschein, sowie 2 Kinotickets. Aber auch Petra ging nicht leer aus und bekam ebenfalls 2 Kinotickets.
Da war er nun also: der erste Wettkampf im IFA-Krieg! Mit scheinbar einfachen Mitteln sollte er entschieden werden. Alles was wir brauchten waren 9 rote Becher, eine Stoppuhr und Geschick bzw. eine Menge Glück. Ziel des “Cup stackings” ist es nämlich, jeweils 3 Türme mit je 3 Plastikbechern zu bauen und diese auch wieder abzubauen.
Lisa war zuerst an der Reihe und bekam eine kurze Einführung für den richtigen Stand beim “stacken”, welcher da wäre: In die Knie gehen, Arsch raus und Rücken gerade! Das der Stand aber noch lange Nicht alles war bemerkte man schon bei den ersten Versuchen, die Türme fielen, fielen und fielen. Aber recht schnell standen dann auch die ersten roten Türme und bald war Lisa für die richtigen Versuche, also auf Zeit, bereit. Das Resultat ließ sich sehen: mit 4,39 Sek. gab es die bisher schnellste Zeit des Tages.
Kaum beeindruckt von Lisas Versuch (“Was ist schon dabei ein paar Becher zu stapeln?”) war ich also an der Reihe. Bereits bei den ersten Versuchen merkte ich aber das es wohl doch nicht so einfach ist, auch meine Türme fielen und fielen. Mir wurde der Tipp gegeben das es sehr wichtig ist ständig mit sich selbst zu reden “rechts, links, rechts, links…”, auch wenn ich den Eindruck hatte etwas merkwürdig zu wirken half es doch. Aber meine Zeit kam leider nicht an die Vorgabe von Lisa heran, so dass ich mich mit einer Zeit von 5,09 Sek. geschlagen geben musste.