Archiv der Kategorie ‘Future Talk‘

Ist die Zukunft noch zu retten?

9. September 2009, 14:47 Uhr - von Nora

Diese Frage stand heute im Interview mit Fabian Renk und Roland M. Stehle im Vordergrund.

futuretalk-mittwoch Roland Stehle ist Pressesprecher der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikations- elektronik (GFU), der zwölf Gesellschafter angehören. Mit der Messe Berlin zusammen veranstalten sie die IFA. Ziel der GFU ist es, Informationen für Besucher bereit zu stellen, dazu gehören z.B. Marktzahlen. “Nach der IFA ist vor der IFA”, denn bereits Ende September findet schon das erste Treffen für die IFA im kommenden Jahr statt. 50 Jahre wird sie dann, das ist also etwas bedeutsames, was besonders vorzubereiten ist.

Fabian Renk ist Schatzmeister der Grünen Jugend. Er gehört zur “Generation der Politikverdrossenheit”, was die Frage hervor bringt, wie er zu den Grünen gekommen ist. Es sei eine familienbedingte Geschichte, weil er bereits mit drei Jahren von seinen Eltern auf Demonstrationen mitgenommen wurde. Da sei es für ihn “normal”, dass er in die Politik einsteigt. Durch sein wirtschaftliches Studium interessiert er sich für das Zusammenspiel von Wirtschaft, Ökologie und soziale Gerechtigkeit.

Ein neues Stichwort in den Medien ist Green IT. (weiterlesen…)

“Stadtentwicklung ist nicht nur bauen”

8. September 2009, 17:34 Uhr - von Julia

Talkgäste auf unserer Expertencouch waren heute Nachmittag Jens Werner vom MellowPark Berlin und BMX-Profi Timo Pritzel, die sich zum Thema Stadtentwicklung in der Zukunft unterhielten.
Dabei wurde eines schnell  klar: “Bei der Stadtentwicklung geht es nicht nur ums Bauen”, wie Jens zunächst aufklärte. Vielmehr ginge es darum, Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Dabei sei “Bürgerbeteiligung unerlässlich”, erklärte Jens, der im MellowPark an der Friedrichshagener Straße für den Bereich Marketing zuständig ist und weiter: “Leute, die den Kiez mutzen, sollen auch mit eingebunden werden.” Auf den MellowPark bezogen bedeutet dies zum Beispiel, das die jungen BMX-ler und Skateboarder selbst mit anpacken und eine Rampe errichten.
Des Weiteren erzählte uns Timo von seinen Anfängen als BMX-ler zu Beginn der 80iger Jahre, als man noch “zwei Steine und ein Brett nahm und darüber sprang”. Ging auch. Dennoch sei es für ihn beeindruckend zu sehen, wie sich der MellowPark im Laufe seines langjährigen Bestehens immer weiterentwickelt hat. Trotzdem sei die BMX Landschaft in den USA viel anerkannter als hierzulande, was alleine schon daran festzumachen ist, dass es dort “Skateparks gibt, wie bei uns Fußballplätze”, vergleicht der Profi.
Für die Zukunft der Stadtentwicklung in Deutschland warnt Jens davor, “über die Köpfe der Leute hinweg zu entscheiden”. Nur durch ein Miteinander könne man auf Verständnis stoßen und jedem Kiez in Berlin sowie anderen Städten Deutschlands zu einer postiven Entwicklung verhelfen.

Future Talk

Toni Mahoni und Jens Quandt im Talk

8. September 2009, 14:26 Uhr - von Frank

Music nonstop – nicht anders kann man das charakterisieren, was uns 24/7 via MySpace, last.fm oder Pandora beschallt. Verlieren wir vielleicht den Fokus aus dem Auge? Hören wir nur noch Geräusche und keine Musik mehr? Hören wir wahllos alles, was uns Playlisten vorgeben oder gibt es das noch, dass wiruns bewusst eine CD aus dem Regal nehmen, um sie am Stück durchzuhören?

Anika interviewte zu diesem Thema Toni Mahoni und Jens Quandt auf unserer Bühne in der YOUNG IFA Lounge. Toni ist Musiker. Vielleicht kennt ihr seine Videobeiträge von Spreeblick oder seinem eigenen Video-Blog, in dem er seine schnoddrig-schönen Lieder mit Berliner Schnau… äh Mundart vorträgt. Jens Quandt hat 12 Jahre bei Radio Fritz als Musik-Redakteur und Moderator gearbeitet. Heute ist er als Musik-Journalist tätig und auch als “Music Supervisor” beim Film – was der macht? “Der sorgt dafür, dass die Musik auch in den Film kommt”, erklärt er. Während Jens schon immer Radio machen wollte, weil er dort Bilder nicht liefert, sondern erzeugt, scheint er nun die Wirkung von Bildern verstärken zu wollen.

Und warum macht Toni eigentlich das, was er macht? Musik aufnehmen und die Videos davon (und von anderem Zeug) auf Youtube hochladen? “Ick wurde jezwungen, die Dinger ins Internet zu stellen von sojenannten Freunden.” Soso. Wenn das mal keine Warnung ist.

Jetzt trägt er also zu dem Überangebot von Musik bei, das seiner Aussage nach dazu geführt hat, dass er Musik nur noch auf Empfehlung von Freunden hört. Er selbst hat weder Lust noch Nerven, aus all der verfügbaren Musik Interessantes herauszusuchen. Die Rolle des Empfehlenden, des “musikalischen Trüffelschweins” wie Jens es nennt, könnte zukünftig dem Radiomoderator zufallen, meint der Radio-Experte. Gute Radioprogramme machten das ja schon heute.

Sind denn in Anbetracht von Streams, immerzu verfügbaren mp3s und Radioprogrammen CDs überhaupt noch nötig?

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Die Zukunft des Fernsehens

7. September 2009, 17:16 Uhr - von Julia

Internet meets TV – die Zukunft des Fernsehens ist bunt und vielseitig. Und vor allem: Interaktiv!

Zu Gast auf unserer Talk-Couch waren heute der god father of the MP3-Player, Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg vom Fraunhofer Institut und TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf, der euch von VIVA beziehungsweise MTV bekannt sein dürfte. Für diejenigen unter euch, die sich jetzt fragen: Fraunhofer Institut – was ist das denn? Dahinter verbergen sich die kluge Kopfe, die tagtäglich im Bereich Medientechnologie forschen und dafür sorgen, dass ihr mit dem Konsumieren neuester Unterhaltungstechnologie kaum hinterher kommt.

talk_fernsehen

Wir vom jugendnetz-berlin wollten es genauer wissen und fragten nach, worauf wir uns in Zukunft gefasst machen müssen. Ist die Gattung “Fernseher” vom Aussterben bedroht?
Ganz im Gegenteil: Der Fernseher bleibt fester Bestandteil im trauten Heim, wird uns aber viel mehr bieten, als “nur” Filme & Co. zu schauen. Ausgewählte Internetdienste halten Einzug in deinen Fernseher und ermöglichen dir, deine Lieblings-YouTube Videos oder MTV-Video Clips auf Großformat und in höchster Qualität zu schauen, während parallel das normale TV-Programm läuft. Das ist natürlich noch nicht alles. Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, können jederzeit Nachrichten, Wetter- und Verkehrsinformationen abgerufen werden, oder die verpasste Dokumentation auf ARD oder ZDF nachträglich angeschaut werden. Das ganze wird schlicht über die normale Fernbedienung deines Fernsehers betätigt und ist somit nicht nur für Jugendliche, sondern auch für die “älteren Semester” interessant.
Um die neue Technologie in dein Zuhause zu holen, benötigst du einen entsprechenden Receiver, der in der Preiskategorie von 300 bis 400 Euro liegen wird sowie einen gewöhnlichen Internetanschluß. Zu haben ist das Interaktive Fernsehen ab Ende diesen Jahres und somit gar keine “richtige” Zukunftsmusik mehr. Vielleicht bringt euch ja den kleinen Kasten schon der Weihnachtsmann.

In der Zukunft bist du auch Geschichte

6. September 2009, 17:00 Uhr - von Frank

Ich komme einfach zu garrr nichts. Dauernd diese Gäste am Stand. ;)

Nein, Quatsch – dafür sind wir doch da. :)

Mit einer Verspätung von gerade mal 2 Tagen sind jetzt auch Bilder vom Talk zu Du bist Geschichte online. Yessica Yeti, Stumpen und Pyranja waren zu Gast auf der Bühne in der YOUNG IFA Lounge und beantworteten Anikas Fragen. Nora hat  über den Future Talk berichtet.

Hier nun ein paar optische Impressionen:

Interview mit BMX-ler Tobias und Senad

6. September 2009, 13:19 Uhr - von Nora

Tobias Wicke und Senad Grosic sind BMX-Profifahrer. Sie haben kein Angst vor Schmerzen oder Unfällen. Im Gegenteil. Wenn sie sich wegen einem Sturz auskurieren müssen, freuen sie sich um so mehr wieder auf das Fahren.

BMX-fahren ist ein Sport, bei dem wenig gedopt wird. Warum? Ganz einfach: Es gibt (noch) kein Mittel, welches Unfälle oder Schmerzen reduziert oder gar verhindert. Die sportliche Leistung hängt ja auch vom Bike ab. In sofern ist dies ein guter Grund, sich für diese Sportart zu interessieren und BMX zu gucken… :-)

Tobias und Senad

Hände hoch, Daten her!

4. September 2009, 16:16 Uhr - von Frank

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Soeben ging der zweite Future Talk zu Ende. Anika hat auf der Bühne in der YOUNG IFA Lounge Herrn Dr. Alexander Dix, den Berliner Datenschutzbeauftragten, und Herrn Dr. Malte Cherdron, COO bei studiVZ Ltd. interviewt.

COO – das bedeutet “Chief Operating Officer”. Und was macht ein Chief Operating Officer, Herr Dr. Cherdron? “Er schaut, dass die Seite läuft und achtet unter anderem auch auf den Datenschutz, sodass er sich öfter mal mit Herrn Dix unterhält.” Danke für die Erklärung. Und danke für die Brücke zu Herrn Dix, Vertreter der für studiVZ zuständigen Datenschutzbehörde.

Im Spannungsfeld von Datenschutz und sozialen Netzwerken

Dix und Cherdron sind sich in jedem Falle einig, dass soziale Netzwerke langfristig nur erfolgreich sein werden, wenn sich ihre Nutzerinnen und Nutzer sicher fühlen, darauf vertrauen können, dass ihre Daten nicht kommerziell genutzt werden.

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Interview: Wenn Zukunft Vergangenheit wird – Du bist Geschichte

4. September 2009, 14:04 Uhr - von Nora
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Ihr habt gerade ein sehr interessantes Interview mit Anika, unsere Moderatorin, Stumpen (Musiker), Pyranja (Rapperin, Moderatorin) und Yessica Yeti (Journalist und Musiker) verpasst. Ich werde es für euch zusammen fassen:

Die drei Interviewpartner sind Schirmherren von dem Projekt “Du bist Geschichte”. 20 junge Menschen produzieren von August bis November dieses Jahres acht 30-minütige Sendungen, die alle zwei Wochen bei ALEX, dem Offenen Kanal Berlin, ausgestrahlt werden.

Es geht um den deutschen Mauerfall 1989, der inzwischen 20 Jahre zurück liegt. Viele kennen diese Zeit nur Erzählungen oder von Bildern und haben sie nicht selber miterlebt.
Mitgemacht hat keine homogene Masse, sondern es waren zum Beispiel freie Gruppen oder Schüler, die Filme mit Animationen, Handpuppen oder selber als Schauspieler agierten, drehten. Kriterien für die Auswahl der Gruppen waren hauptsächlich ihre Kreativität, aber auch fragmatische Punkte, weil sich mehr Jungen als Mädchen bewarben. Ende September sollen alle Filme fertig sein, die dann ausgewertet werden. Am 11. November findet die Premiere der finalen Ausstellung statt.

So viel vorab zum Projekt.
Unsere drei Gäste erzählten dann, (weiterlesen…)