Unser IFA-Wettbewerb ist beendet. Eigentlich der richtige Moment um sich zu versöhnen, die Wettschuld einzulösen und wieder zu einem friedvollen, kollegialen und respektvollen Miteinander überzugehen – schließlich muss man sich ja ein Büro teilen.
Aber nicht bei uns! Jojo zeigt keine Gnade, und auch ich mag mich nicht endgültig geschlagen geben. Diese Schlacht mag ja vorbei sein – aber unser Krieg ist es nicht! Auf der YOU gehts weiter, mit neuem Einsatz.
Blöde Strickleiter! Ich bin da nich mal hochgekommen. Keine Ahnung wie er das macht. Ich könnte hier ja jetzt rumjammern, von wegen offene Schuhe und Glasscherbe in der Fußsohle und so… aber ich lass es: Glückwunsch Jojo, das haste dir verdient! Man muss ja auch verlieren können. Und zum Beweis dafür, dass ich das kann, stelle ich sogar das peinliche Video meines Laien-Gekraxels online:
Nach Lisas Punktgewinn beim Klettern(vor dem ich keine Kenntniss über Lisas bisherige Klettererfahrungen hatte), beschlossen wir mal unseren ehemaligen Standtechniker Sebastian am Sennheiser-Stand zu besuchen. Daraus entwickelte sich dann auch gleich der nächste Wettkampf: ein Musikratespiel. Sebastian hat uns tolle Funkkopfhörer von Sennheiser aufgesetzt, Hörbeispiele vorgespielt und wir mussten dann dazu 3 Fragen beantworten.
Während bei 2 Fragen die Antwort recht kalr war, ging es praktisch nur noch um die entscheidende dritte Antwort. Gesucht war der Titel des Liedes mit dem Robbie Williams 1997 zurück in die Charts kam. Hierzu kann ich ja mal sagen das ich damals das zarte Alter von 7 Jahren hatte und in meinem Kassettenrekorder vor allem Benjamin Blümchen lief, während Lisa wohl doch schon etwas bewusster Musik hörte. Naja aber Robbie Williams Titel werden ja so oft im Radio gespielt das man sie trotzdem kennen kann. Nachdem Lisa versuchte mich zu verwirren, indem sie sehr lange schrieb und ich vermuten sollte das es ein sehr langer Titel ist, hab ich einfach einen “Ein-Wort-Titel” auf meinen Zettel geschrieben. Beim Vergleich fiel dann auf, dass der Titel sogar von den ersten fünf Buchstaben her richtig war, das Problem: der Originaltitel ist “Angel”, Lisa wusste es, ich schrieb “Angels”. Sebastian fällte eine unbarmherzige Entscheidung und gab Lisa den Punkt.
Ich muss zugeben, nachdem ich Jojo mit Gejammer über BMX-Muskelkater und kaputte Knie ziemlich siegessicher gemacht hatte, war er über die Realität doch schon recht überrascht. Wir kamen in die Telekom-Halle und steuerten zielsicher auf die Kletterwand zu. Gefragt welche Parcours den gleichen Schwierigkeitsgrad haben, einem Mitarbeiter die Kamera zum Filmen in die Hand gedrückt, in die sexy Kletter-Gürtel gestiegen und ab geht der Peter!!
Nach einem kleinen Fehlstart meinerseits wurden wir dann auch gleich von einem Telekom-Angestellten lautstark angezählt. Und dann bin ich halt hoch, ne. Wie ich halt so bin. Einfach drauflos. Das waren vielleicht vier Schritte und schon konnte ich den Buzzer drücken. Jojo hing noch irgendwo auf der Hälfte und schaut mich von unten an, wie ne Kuh wenn´s donnert. Ich glaube, so richtig hat er nicht verstanden, was da passiert ist. Aber es war ja kurz und schmerzlos!
In der nächsten Runde des Wettstreits zwischen Lisa und JoJo ging es diesmal darum, sich als Radio-Moderator zu beweisen. Bei den jungen Damen von star fm, dem Rockradio aus Berlin galt es, das Wetter, die Verkehrsnachrichten, die News zur S-Bahn Situation in Berlin und den nachfolgenden Song anzusagen. Das ganze wurde aufgenommen, als CD bebrannt für wiederholten Genuss seiner eigenen Stimme in heimatlichen Gefilden und anschließend von Moderatorin Aline bewertet.
Nachdem Lisa heute bereits zwei Niederlagen einstecken musste war sie doch schon etwas geknickt und entschloss, praktisch aus dem Bauch heraus und ohne große Überlegung, dass der Kickertisch das nächste Schlachtfeld sein soll. Bekanntlicherweise ist der Kickertisch ja aber einer der liebsten Zeitvertreibe männlicher Individuen – das bekam sie auch zu spüren. Mit meinen jährlich in Sommer-Camps gesammelten Kicker-Skills hat sie wohl in ihrem Streben nach Punkten nicht gerechnet.
Okay, ich gebe zu das es auch schon etwas länger her ist das ich die Metallstangen mit den kleinen Plastikfiguren gedreht habe, deshalb war ich auch leicht aufgeregt – so kam es zum 1:0 für Lisa durch ein Eigentor von mir. Danach war meine Aufregung aber so ziemlich verflogen und ich ging erstmal deutlich in Führung, nach einigen Minuten hatten wir den Endstand von 10:4 für mich. Dabei sollte man aber beachten das Lisa nicht eines ihrer Tore selbst erzielte, man kann mir also nicht gerade mangelnde Hilfsbereitschaft vorwerfen.
Nachdem wir heute mit dem BMX-Wettkampf – zumindest gefühlt – genug “echten” Sport gemacht haben, entschieden wir uns, dass wir für die nächste Runde lieber bei virtueller körperlicher Ertüchtigung bleiben. Wir gingen Wii spielen!
Der unfairste Teil unserer ganzen Wettkampf-Serie, denn Johannes hat zu Hause ja ´ne Wii und NATÜRLICH kann er das besser als ich (Warum hab ich das bloß getan?). Ich finds gemein. Der hat beim Bowling einen Strike nach dem nächsten geworfen und am Ende sogar seinen persönlichen Rekord getoppt. Dabei war ich für eine Anfängerin wirklich gut. Nur ein oder zwei Mal ist überhaupt ein Kegel stehen geblieben…
Jetzt wirds jedenfalls heikel für mich. Morgen ist der letzte Tag und ich liege deutlich zurück. Da denke ich doch erst recht, dass ich beim BMX nicht so einfach hätte aufgeben sollen, aber nun gut. Das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Ich muss mich auf morgen konzentrieren und das Beste hoffen! Drückt mir die Daumen…
Heute haben wir unseren wohl spektakulärsten und gefährlichsten Wettkampf bestritten! Wir haben uns zu den BMXern auf die Rampe gesellt und auch mal einen Trick ausprobiert um zu schauen, wer von uns sich dabei besser anstellt.
Unser Trainer war Kevin Liehn. Der Berliner BMX-Profi erreichte bei der Pro-Challenge hier in der YoungIFA-Halle am Sonntag den 3. Platz, bei der Team-Challenge sogar den 1.! Bei den Weltmeisterschaften kam er in der Masterklasse – Park ganz oben aufs Siegertreppchen. Wir hatten also die kompetenteste Unterstützung.
Nicht ohne Grund haben Jojo und ich mit dieser Challenge bis Dienstag gewartet. Da wir davon ausgehen mussten, dass sich möglicherweise einer (oder beide) verletzten könnte, haben wir das Ganze bis zum vorletzten Tag hinausgezögert – so würden wir im Ernstfall nicht zu lange am Stand ausfallen. Trotzdem waren wir natürlich bereit, volles Risiko zu fahren und die Gesundheit aufs Spiel zu setzen!
Ursprünglich hatten wir vor einen richtigen Trick zu lernen und vorzuführen. Nach den ersten Runden auf der Rampe wurde dann allerdings klar, dass das wohl nichts wird. Kreise fahren war schwer genug. Und auch die sich füllende Zuschauertribüne machte die Sache nicht unbedingt einfacher. Ein hohes Ziel setzten wir uns dann doch noch, nachdem die Kreise etwas sicherer wurden: auf die Mittelrampe kommen. “Schön Schwung nehmen und voll reintreten”, meinte Kevin. HAHA. Dann aber mit Helm!
Ich muss zugeben, dass ich mir im Vorhinein relativ sicher war, dass ich das ganz gut hinbekommen werde. Immerhin hatte ich rudimentäre Halfpipe-Erfahrung aus meinen frühen Inlineskate-Tagen. Aber es stellte sich heraus, dass diese winzige, wackelige Fahrrad zwischen meinen Beinen mich derart verunsicherte, dass ich vor Herzschlag kaum noch Luft bekam. Die Runden waren ganz gut, aber die Aussicht darauf, die Rampe ganz hochzumüssen hat mir schon in der Runde vorher eine Heidenangst eingejagt. So viel Angst, dass ich beim ersten Mal vorher einfach das Treten vergessen habe und rückwärts wieder runtergefallen bin. Beim zweiten Mal kam ich nicht mal bis zur Rampe, sondern rauschte einfach zielstrebig in die Metallabsperrung.
Daher beschloss ich, dass dies wohl der Moment ist, sich geschlagen zu geben. Da gebe ich lieber den Punkt als mein Leben, das wäre dann doch übertrieben – für eine Woche den Powerrechner…tzz. Ihr merkt sicher: Ich ärger mich jetzt schon über meine Feigheit. Aber jetzt ist es vorbei, der Punkt geht an Jojo und ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass tatsächlich mal einen Wettbewerb relativ kampflos aufgegeben habe. Sehr untypisch, aber der Beweis, dass es echt ernst gewesen sein muss!
Jojo dagegen fand immer mehr Gefallen daran und beschloss dann auch noch, sich todesmutig von der Rampe zu stürzen. Jedenfalls theoretisch. Praktisch hing er dann ne Weile da oben, aus dem Publikum kamen bereits Rufe wie: “Jetzt fahr doch endlich, Mann!” Und das tat er dann auch und hat sich dabei richtig gut angestellt. Also den Punkt hat er sich wirklich verdient und ich bin fast ein bisschen stolz!
Der nächste Punkt des Wettkampfs zwischen den beiden steht an: Einen Trick mit dem BMX-Rad lernen und ausführen. Auf der Rampe. Vor Publikum. Mutig sind sie ja in ihrem Wettkampf um den schnelleren Rechner bzw. das indische Essen. Hier findet ihr die bisherigen Events. Momentan steht es noch ausgeglichen 3:3.
Der gestern bereits angekündigte, neue Wettbewerb zwischen Jojo und mir ist beendet. 1,5 Stunden sind wir getrennt über das IFA-Gelände gerannt und haben versucht eine möglichst attraktive Zuckertüte zusammenzustellen. Bedingung war, dass kein Geld ausgegeben werden oder sonst irgendwie für die Geschenke entlohnt werden darf. Außerdem mussten wir eine möglichst schöne Verpackung für die Zuckertüte finden.
Ich bin also über das Gelände gerannt und habe gebettelt. Das hat erstaunlich gut geklappt. Am Ende hatte ich:
1 Orange
jede Menge Gummibärchentüten
1 Tüte Süßigkeiten von einem der Fressstände
1 Handysocke (!!)
Stifte
2 Buttons, einen von der Sendung mit der Maus, einen mit Käptn Blaubär und Hein Blöd
1 T-Shirt
1 Schirmmütze
1 Trinkflasche
1 Ball
1 Schweißband
1 Regenschirm
1 Speicherkarte, 4GB (!!!)
1 Ausmalheft vom Sandmännchen
1 aufblasbare Gitarre
Mit anderen Worten: Das hat unglaublich gut geklappt, das hätte ich niemals gedacht. Und ich habe auch ein paar Beweisfotos gemacht. Für die Trinkflasche, Schweißband und T-Shirt musste ich allerdings bei den beiden Basketballern einen Korb werfen – die andern Sachen bekam ich glücklicherweise allein durch gutes Zureden.
Zum Vergleich der Inhalt von Jojos Tüte:
2 Luftballons
Stifte
2 Schlüsselbänder
1 Bruno der Bär Computerspiel
1 Schirmmütze
1 Lesezeichen
1 Guttenberg-Plakat
1 Button von Käptn Blaubär und Hein Blöd
1 Tasche
4 Postkarten
Gummibärchen
1 Banane
Die Gestaltung der Tüten fiel auch sehr unterschiedlich aus. Während ich die originelle und formschöne Variante des Regenschirms wählte, bastelte Jojo mehr schlecht als recht eine Murkstüte aus zwei Papptüten, die aber natürlich mit mehr Arbeit und Kreativität verbunden war. Deshalb ging der Punkt für die Tüte an Jojo!
Danach wurde der Inhalt unserer Tüten dem ganzen Team präsentiert. Mein Inhalt konnte überzeugen und so bekam ich den Punkt für die Füllung!
Damit ging diese Challenge unentschieden aus – und so ist es auch unser Punktestand weiterhin. Aber der Wettbewerb war eine tolle Idee von Robert. Es war zwar anstrengend, weil wir wirklich 1,5 Stunden unter Hochdruck durch die Hallen gepest sind. Aber wir fanden die Suche auch überraschend ertragreich! Ich hätte nicht mit einer Luftgitarre, einer 4GB-Karte oder einem Handysocken gerechnet.
Gestern war Einschulung – morgen startet dann die Schule für 24.000 Schüler in Berlin. Wir wünschen euch viel Spaß in der Schule, Erfolg beim Lernen und gute Noten!
Nun sollt ihr natürlich nicht leer ausgehen und zu euren Schultüten noch 2 dazu bekommen.
Aufgepasst!
Lisa & JoJo ziehen für euch morgen jeweils maximal 1,5 Stunde über die Messe und müssen selbstgebastelte Schultüten mit möglichst vielen Geschenken füllen. es werden maximal 2 Punkte vergeben, einer für das Aussehen und einer für den Inhalt. Die Jury sind die Reporter von jugendnetz-berlin.de.
Sicherlich nicht so einfach, aber das Leben ist kein Ponyhof!
Wir hatten heute den ersten Wettbewerb, der mit einem völlig unbefriedigenden Ergebnis ausging. Und damit meine ich nicht, dass ich verloren habe – man muss auch verlieren können – nein, es war UNENTSCHIEDEN!
Das geht natürlich nicht, deshalb werden wir den Wettkampf in den nächsten Tagen wiederholen.
Sinn des Spieles war, über eine Strickleiter zu einem Button zu gelangen, an dem man die Zeit stoppen kann – wer am schnellsten ist, gewinnt natürlich. Leider ist die Strickleiter derart wackelig, dass sie sich sofort dreht, sobald man den Fuß aufsetzt. Wir sind beide bei unseren zwei Versuchen schon an einer der unteren Sprossen gescheitert.
Aber die Fortsetzung folgt, wenn der Stand etwas leerer ist und dann machen wir das so lange, bis es ein Ergebnis gibt!
Bis dahin gibt es zu eurer Unterhaltung schon mal unsere kläglichen Versuche als Film:
Und wir haben auch schon den ersten Kampf für heute. Die Idee kam uns durch die tollen Hocker, die wir hier bei uns am Stand stehen haben und die sich wunderbar auch hochkant nutzen lassen. Aber einfach balancieren wäre ja zu einfach gewesen, nein! Man durfte währenddessen noch versuchen sich an einem Verbindungsstück gegenseitig runterzuziehen!
Wir haben noch einen kleinen Nachtrag. Nur so kämpfen war uns zu langweilig, schließlich geht es ja auch um was. Da Jojo und ich die nächsten vier Monate in einem Büro verbringen werden, müssen die Machtverhältnisse geklärt werden!
Der Wetteinsatz ist jetzt also wie folgt:
Gewinne ich, bekomme ich für eine Woche den aufgemotzten Rechner von Jojo um daran zu arbeiten. Gewinnt Jojo, lade ich ihn zu einem Mittagessen beim Inder ein.
Und jetzt starten wir in den nächsten Kampftag – und kämpfen noch erbitterter um den Sieg! Das Leben ist kein Ponyhof.
Die Königsdisziplin für jeden Stubenrocker: Luftgitarre!
Ziel des Wettbewerbs: zu deinem Lieblingslied hemmungslos rocken und dabei so blöd oder cool (das ist hier Definitionssache) wie möglich auftreten. Alles was du dazu brauchst ist ein cooles Outfit und wenn du möchtest auch eine “Ersatzgitarre”, diese kann so gut wie alles sein bloß keine echte Gitarre
Aber um ganz ehrlich zu sein: Die Verkleidung hat natürlich nicht nur den Zweck die coolste Sau am Platz aus dir zu machen – sie schützt auch die eigene Identität, beim wahrscheinlich peinlichsten Auftritt des Tages. Ich sage hier bewusst nicht “peinlichsten Auftritt der IFA”, weil nicht klar ist, was da noch kommt. Aber in die Top3 dürfte die Luftgitarre es locker schaffen.
Unsern Auftritt und die Bewertung des Luftgitarrenprofis könnt ihr euch hier anschauen:
Und jetzt – seid gespannt auf morgen. Wir haben gehört man kann sich hier irgendwo von Strickleitern in Bälle fallen lassen. Da sind wir dabei! Also bis morgen.
Nach dem Cup-Stacking war Johannes doch leicht geknickt. Der erste Punkt ist unter psychologischen Gesichtspunkten ja immer sehr wichtig – wie im Fußball. Und er hat Angst bekommen – das konnte ich sehen.
Deshalb ging er auch begeistert auf den nächsten Wettbewerbs-Vorschlag ein: Das Bananen-Wettessen.
Und jetzt weiß ich auch warum er da so bereitwillig mitgemacht hat: Johannes hat einen riesigen Mund mit unglaublichem Fassungsvermögen (weshalb ich das auch ein bisschen unfair finde, aber gut). Ich hatte jedenfalls keine Chance. In Sekundenschnelle war die Banane in seinem Mund verschwunden und weil er einfach nicht genug bekommen konnte, hat er meine auch noch aufgegessen.
Da war er nun also: der erste Wettkampf im IFA-Krieg! Mit scheinbar einfachen Mitteln sollte er entschieden werden. Alles was wir brauchten waren 9 rote Becher, eine Stoppuhr und Geschick bzw. eine Menge Glück. Ziel des “Cup stackings” ist es nämlich, jeweils 3 Türme mit je 3 Plastikbechern zu bauen und diese auch wieder abzubauen.
Lisa war zuerst an der Reihe und bekam eine kurze Einführung für den richtigen Stand beim “stacken”, welcher da wäre: In die Knie gehen, Arsch raus und Rücken gerade! Das der Stand aber noch lange Nicht alles war bemerkte man schon bei den ersten Versuchen, die Türme fielen, fielen und fielen. Aber recht schnell standen dann auch die ersten roten Türme und bald war Lisa für die richtigen Versuche, also auf Zeit, bereit. Das Resultat ließ sich sehen: mit 4,39 Sek. gab es die bisher schnellste Zeit des Tages.
Kaum beeindruckt von Lisas Versuch (“Was ist schon dabei ein paar Becher zu stapeln?”) war ich also an der Reihe. Bereits bei den ersten Versuchen merkte ich aber das es wohl doch nicht so einfach ist, auch meine Türme fielen und fielen. Mir wurde der Tipp gegeben das es sehr wichtig ist ständig mit sich selbst zu reden “rechts, links, rechts, links…”, auch wenn ich den Eindruck hatte etwas merkwürdig zu wirken half es doch. Aber meine Zeit kam leider nicht an die Vorgabe von Lisa heran, so dass ich mich mit einer Zeit von 5,09 Sek. geschlagen geben musste.
Eins war uns schon von Anfang an klar: Die IFA wird für uns eine ganz einfache Formel ergeben.
IFA + Lisa + Johannes = KRIEG
Und der hat heute Vormittag schon mit ein paar lustigen und vorwiegend peinlichen Wettbewerben begonnen. Wir werden für euch die nächsten Tage übers IFA-Gelände ziehen und nach Ständen suchen, an denen wir gegeneinander antreten können. Und wenn wir uns dabei so sehr blamieren, dass selbst Berlin hinterher zu klein ist um höhnenden Menschen zu entgehen: Wir ziehen es durch!