Archiv der Kategorie ‘Messe intern‘

Die ultimative YOUNG IFA Blog-Statistik

9. September 2009, 20:54 Uhr - von Anika

Nachdem wir von der Messeleitung bereits tolle Fakten über die IFA bekommen haben, wollten wir auch eine kleine Übersicht unserer Tätigkeiten für die Statistik-Fans unter euch erstellen.

In sechs Tagen IFA haben wir:

  • 199 Artikel im Weblog geschrieben
  • 176 Kommentare erhalten
  • 703 Bilder und 16 Videos hochgeladen
  • 773 Tweets gesendet
  • 780 Brötchen verspeist

Der besucherreichste Tag im Weblog war der Dienstag, bedingt durch den S-Bahn Totalausfall und die Verlinkung unseres Beitrags zum Thema in zahlreichen Bahnforen. Dementsprechend war Roberts kurzer Kommentar zum Verkehrschaos (145x gelesen) der am häufigsten gelesene Beitrag, dicht gefolgt von Julias Mark Medlock Erfahrung (131) und Franks Bericht über Olli Kahns Messebesuch (111).

Der am häufigsten kommentierte Beitrag hingegen ist nach wie vor der erste Beitrag im Weblog. Unser Robert gewinnt zwar in der Kategorie “Wer macht die meisten Kommentare”, aber in eigener Sache darf ich anführen, dass ich ihn ausgerechnet mit dieser lahmen Statistik in der Endrechnung des reporterinternen Wettkampfs um die meisten Blogbeiträge um einen Beitrag überhole. Ätsch! Den Sieg in dieser Kategorie tragen allerdings unsere Live-Reporter davon, wobei das etwas unfair ist, denn die sind ja mehrere Personen. Genaugenommen ist also Nora mit 28 Artikeln an sechs Messetagen deutliche Siegerin.

So, nu wisst ihr Bescheid!

YOUNG IFA intern

9. September 2009, 17:26 Uhr - von Anika

Seit Tagen sind wir unterwegs und lernen die Menschen kennen, die, verborgen vor den Augen der Besucher, die Messe ermöglichen und am Laufen halten. Aber über die Messeseelsorgerin, die Polizeiwache, den Sicherheitsdienst, die Kindersammelstelle, den Halleninspektor und den IFA Projektleiter dürfen wir natürlich die Menschen nicht vergessen, die hier im YOUNG IFA Bereich alles vorbereitet und geplant haben und sich jeden Tag darum kümmern, dass alles glatt läuft.

Uta, Sabine und Astrid, die drei Ladys vom music media park, beginnen schon einige Monate vor der IFA damit, ein spannendes Programm aufzustellen, Termine zu koordinieren, unsere Talkgäste einzuladen, unsere Technik sowie eure Gewinnspielpreise zu besorgen undundund. Mit anderen Worten: alles, was ihr hier seht, erlebt und gewinnt, wäre ohne die Arbeit der drei einfach nicht da. Während ihr euch entspannt auf eine IFA voller Überraschungen freut, sitzen sie vor Tabellen, Texten, E-Mails und am Telefon.

Außerdem halten sie den Kontakt zu den Kooperationspartnern, die später alle auf der Messe zusammen kommen und gemeinsam arbeiten. Mit dem Team vom mellowpark wird das Design des YOUNG IFA Bereichs geplant, mit der Messe Berlin alle organisatorischen Fragen geklärt, mit Alex, dem offenen Kanal Berlin, die Sendungen und Videoaufnahmen abgesprochen.

Während der Messe sind Astrid, Uta und Sabine so etwas wie unsere kleinen Heinzelmännchen, die, ein Ohr immer am Telefon, für einen reibungslosen Ablauf sorgen und sich um unsere kleinen und großen Probleme kümmern. Gibt es zu wenig Brötchen, macht sich Astrid auf den Weg um Nachschub zu besorgen. Sagt ein Talkgast überraschend ab, tut Sabine alles, um spontan einen Ersatz zu holen. Fehlt etwas am Stand oder sind Programmabläufe durcheinander, führt Uta die Fäden wieder zusammen. Ein eingespieltes und unersetzliches Team also.

Wenn auf der Messe alles so schick aussieht, wie ihr es jetzt sehen könnt, dann war wiederum das Team vom Mellowpark bzw. dem alleins e.V. am Werk. Projektleiter Jens und seine Kollegin Claudia, verantwortlich für Shows, Events und Marketing, kümmern sich bei der YOUNG IFA um alles, was mit der Konzeption, Planung und dem Bau des Standes sowie mit der Technik, dem Licht und dem Ton zu tun hat.

claudia jens

Auch sie beginnen bereits ein halbes Jahr vor der Messe mit der Vorbereitung und erstellen die ersten Entwürfe. In enger Absprache mit den Ladys vom music media park werden die verschiedenen Bereiche – BMX-Rampe, Kaffeebar, Arbeitsplätze, Chillout-Lounge – aufgeteilt. 10 bis 14 Tage vor der Messe beginnt die heiße Phase: Aus jeder Menge Holz und Schrauben entstehen Möbel, Sitzgelegenheiten, Tresen und der Bühnenbereich. Sechs bis acht Leute sind am Bau beteiligt. Echte Schwerstarbeit also für ein so kleines Team, und alles, damit ihr euch bei uns auf der YOUNG IFA rundum wohl fühlt.

Wo zwei oder drei versammelt sind…

9. September 2009, 15:15 Uhr - von Lisa

Ich besuchte heute den ökumenischen Mittagsgottesdienst der Messe. Wenn ich ganz ehrlich bin, kostete mich das als Atheistin etwas Überwindung. Während meiner Kindheit wurde ich in der Schule zu den verschiedensten Anlässen gezwungen, in die Kirche zu gehen um einem Gottesdienst beizuwohnen. Heute war das aber alles anders. Zum einen, weil das Ganze nicht in einer Kirche stattfand, sondern im “Raum der Stille”. Zum anderen, weil wir bloß zu zweit waren – also die Pfarrerin und ich. Daher war der Start unserer kleinen privaten Viertelstunde auch sehr passend. Wir sangen gemeinsam: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…”

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Messe intern: Die Polizeiwache

9. September 2009, 12:24 Uhr - von Robert

polizei Wir mussten zur Polizei, freiwillig und ohne Problem. Weit weg von unserer Halle betraten wir den letzten Eingang der Halle 7. Nach einem längeren Gespräch über die Gegensprechanlage, ließ man uns die Wache betreten. Ein wenig mulmig war uns schon – man hat ja normalerweise nur selten mit diesem Teil der Exekutive zu tun. Alexander Kampes, 1. Polizeihauptkommissar und Leiter der Wache auf dem Messegelände, begrüßte uns zurückhaltend, jedoch sehr freundlich. Eigentlich dürfe er keine Informationen geben. Nachdem wir aber versicherten, dass es uns nur um die Aufgaben der Polizei während der IFA und allgemeine Infos zur Wache ginge, stellte er sich kurz unseren Fragen.

Die Polizei regelt vor allem den Verkehr im Zufahrtsbereich der Messe. Weitere Aufgaben sind die Aufnahme von Anzeigen wegen Diebstahls oder anderer Bagatelldelikte sowie die Polizeipräsenz in den Messehallen. Erhöhte Präsenz zeigt die Polizei bei speziellen Ausstellern aus Ländern, die internationaler Kritik ausgesetzt sind. Wichtig sind aber auch herrenlose Gepäckstücke – hier wird je nach Situation sogar die Halle geräumt. Verständlich bei den aktuellen Geschehnissen weltweit.

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Messe intern: Fakten, Fakten, Fakten

9. September 2009, 09:37 Uhr - von Robert

Die Presseabteilung der IFA bekam einige kuriose Fragen von Journalisten, recherchierte die Antworten und schickte uns die Zahlen dazu. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten – los gehts:

  • mehr als 1.500 km Kabel wurden verlegt,  das entspricht der Strecke Berlin – Rom
  • Deckenabhängungen (Licht, Ton, Bildschirme…) wiegen mehr als 60 Tonnen
  • ca. 20.270 m Papier wurden für Eintrittskarten, Ausstellerausweise u.ä verwendet
  • allein in den Hallengängen sind ca. 31.400 qm Teppich verlegt wurden
  • ca. 300 Grünpflanzen wurden als Blumendekorationbestellt (diese etwa auch?)

Messe intern: Der Sicherheitsdienst

8. September 2009, 15:35 Uhr - von Anika

Wir finden immer mehr Gefallen an unserer Messe intern Reihe und entdecken jeden Tag neue spannende Stellen, die vorher auch unseren Augen verborgen geblieben sind. So erspähten wir gestern beim Schlendern über das Freigelände einen unscheinbaren Containerbau, in dem sich der Messe-Sicherheitsdienst versteckt und nahmen uns diese Station für heute vor.

Kurz nach Arbeitsbeginn betreten wir den Bereich, der bereits am Eingang von anzugtragenden und funkgerätverbundenen Security-Mitarbeitern gesäumt ist. Wir finden das Büro der Dienstleitung und platzen mitten in ihr Frühstück. Trotzdem zeigt sich der Pressesprecher aufgeschlossen und wir vereinbaren einen späteren Termin. Also erstmal zurück und ausgerüstet mit Kamera und vielen Fragen finden wir uns eine Stunde später im Büro vom kaufmännischen Leiter Herrn Paaßens wieder.

sicherheitsdienst

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Messe intern: Der IFA Projektmanager

8. September 2009, 15:03 Uhr - von Robert

koslowskiIn Englisch (ist übrigens Messesprache Nummer 1!) heisst die Berufsbezeichnung von Herrn Koslowski “Senior Executive Manager”. Geschäftigt besuchte er uns an unserem Stand in Halle 15.1 und stand mir für ein kurzes Interview zur Verfügung.

Nach einem kurzen Hinweis auf die Pressesprecherin, die für uns wichtige Fakten über die IFA bereit hält, erzählte er mir Einiges über die Messe. So gibt es die IFA seit 1924 und im nächsten Jahr feiert die IFA ihre 50. Ausgabe. In den vielen Jahren der Messe sind einige wichtige Dinge vorgestellt worden, wie zum Beispiel 1997 das mp3-Format des Fraunhofer-Instituts oder der weltweit erste Farbfernseher. Sogar Albert Einstein war schon als Keynotespeaker auf der Messe vertreten.

Inzwischen ist die Messe nicht mehr nur vorrangig für den gemeinen Besucher konzipiert, sondern vor allem Industrie und Handel sollen hier zusammengebracht werden. Auf der IFA bestellen die Händler die neuen Produkte für das kommende Weihnachtsgeschäft. Sie halten aber auch Ausschau nach Jugendlichen und Technikbegeisterten und welche Produkte eben jene besonders interessant finden. Alle diese Marken-Produkte sind dann auch wirklich in Kürze im Handel kaufbar. Es sind übrigens rund 24.000 internationale Fachhändler auf der Messe vertreten, 6.000 Journalisten aus der ganzen Welt vom Fachjournalisten bis hin zum Tageszeitungsredakteur.

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Messe intern: Die Kindersammelstelle

7. September 2009, 17:34 Uhr - von Anika

Die nächste Station auf unserer Messe intern Erkundungstour ist gar nicht so leicht zu finden. Das wundert uns, denn schließlich möchte man in einer Situation, in der man diese Station aufsucht alles andere, als lange suchen müssen. Robert und ich sind auf dem Weg zur Kindersammelstelle, die sich in Halle 4.2 befinden soll. Da sind wir und sehen vor lauter Sony weder DRK noch Kindersammelstelle. Auch die Dame an der Messeinfo kann uns so genau nicht weiterhelfen. Kurz bevor Robert die Gelegenheit hat, sich vor Verzweiflung eine Zigarette anzustecken, erspähe ich das DRK-Logo an einer Tür auf der Außenseite der Halle. Wir betreten den Raum und werden von zwei Jungens in unserem Alter etwas skeptisch beäugt.

nicomaik

Schnell löst sich jedoch die anfängliche Skepsis auf und beide scheinen ein wenig erleichtert, durch uns überhaupt etwas Beschäftigung zu bekommen. Denn heute war noch nix los in der DRK Station Halle 4, keine Verletzten, keine Kinder – nix. Gut für uns, so haben sie Zeit für unsere Fragen.

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Messe intern: Die Messe-Seelsorge

6. September 2009, 16:31 Uhr - von Robert

Ein riesiges grünes Schild in der Nähe des Pressezentrums weist uns den Weg zur Messe-Seelsorge. Ein “Raum der Stille” verbirgt sich hinter dem Besuchereingang. Drinnen ist es wirklich komplett ruhig, Handy sind auszuschalten, betende Muslime nutzen ihren Teppich, andere Besucher verharren in Stille.

deml-groth

Wir verlassen ehrfurchtsvoll den Raum, wir wollen niemanden stören. Wir rufen Frau Delm-Groth, ihres zeichens Pfarrerin, per Handy an und werden sofort freundlich empfangen und eingelassen. Ein kleines, eher dunkles Büro in Halle 6.2 (gegenüber Marshallhaus) ist ihr Arbeitsplatz, eine schwarze Ledercouch dient den Gesprächen mit den Besuchern. Die Räume werden von der Messe gestellt, sie selbst arbeitet für die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg – schlesische Oberlausitz (EKBO).

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Messe intern: Der Halleninspektor

6. September 2009, 13:32 Uhr - von Anika

Mit diesem Artikel starten wir eine neue Reihe in unserem Blog. Nachdem wir zwei Tage durch die Hallen geschlendert sind und die Messe mit den Augen eines Besuchers kennengelernt haben, haben wir uns gefragt, wie so eine Messe eigentlich im Hintergrund funktioniert. Denn neben den Standbetreibern und Hostessen gibt es Techniker, Organisatoren, Verkäufer, Reinigungsleute und viele andere, die dafür sorgen, dass alles so klappt, wie es soll.

hallenwart Los geht es mit dem Halleninspektor – eine Position, von der wir nur durch das große Hinweisschild an unserem morgendlichen Messeeingang erfahren haben. Wir machen uns also auf den Weg in das Büro von Herrn Kollersberger um herauszufinden, was sich hinter der Bezeichnung Halleninspektor für Aufgaben verbergen.

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